Ein Arbeitsblatt auf Moodle, IServ oder in die Schulcloud zu laden, geht schnell. Ob es danach jemand wirklich anschaut, weißt du meist erst in der nächsten Stunde, wenn die Hälfte der Klasse ratlos schaut. Mit einer Klasse in EasyPalmCards teilst du ein Kartenset ein einziges Mal. Deine Schülerinnen und Schüler finden es immer an derselben Stelle, und du erkennst auf einen Blick, wer es vor der Klassenarbeit, dem Vokabeltest oder dem Referat geöffnet und damit gelernt hat.
Das Werkzeug ist für den Einstieg kostenlos und arbeitet mit beiden Arten von Kartensets, die der Editor erstellt. Karteikarten öffnen sich in den Lernmodi: Karten umdrehen, Lernen, Test, Zuordnen und verteilte Wiederholung. Moderationskarten erscheinen einzeln, groß und gut lesbar, mit einem Timer, damit Lernende üben können, was sie vor der Klasse sagen wollen. Das passt zur Grundschule genauso wie zur Oberstufe, zur Berufsschule, zum Seminar an der Uni oder zur Nachhilfe, ob in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
So funktioniert eine Klasse
- Klasse anlegen Öffne Meine Klassen, wähle Neue Klasse und gib ihr einen Namen, den deine Lernenden sofort erkennen, zum Beispiel „7b Englisch“ oder „Q1 Geschichte LK“.
- Klassencode weitergeben Jede Klasse hat einen Code aus acht Zeichen und einen Einladungslink. Schreib den Code an die Tafel oder poste den Link im Messenger, in Teams oder in der Lernplattform deiner Schule. Der Code verzichtet auf Zeichen, die sich ähneln: Niemand verwechselt 0 und O oder 1 und I.
- Lernende treten bei Mit einem kostenlosen Konto geben sie den Code ein, und die Klasse erscheint bei ihnen unter Meine Klassen, auf jedem Gerät.
- Kartensets teilen Wähle eines deiner gespeicherten Sets oder füge einen Link zum Teilen aus dem Editor ein. Wenn du magst, ergänzt du einen kurzen Arbeitsauftrag und ein Fälligkeitsdatum.
- Fortschritt verfolgen Öffne die Klasse und sieh, wie viele Lernende jedes Set geöffnet und bearbeitet haben. Klapp ein Set auf, um die Einzelheiten pro Person zu sehen.
Kartensets mit der Klasse teilen
Du teilst dein eigenes Kartenset, keine eingefrorene Kopie. Dir fällt am Abend vor dem Test ein Tippfehler auf, oder du willst noch drei Begriffe ergänzen? Dann änderst du das Set einfach im Editor, und die Klasse sieht die neue Fassung sofort. Teilst du ein Set, das eine Kollegin oder ein Kollege veröffentlicht hat, wird es zuerst in dein Konto kopiert. So funktioniert die Klasse weiter, auch wenn der ursprüngliche Link irgendwann abläuft.
Du kannst jedes Schuljahr eine neue Klasse anlegen oder pro Fach eine eigene führen. Sind alle drin, schließt du den Beitritt. Ist der Code irgendwo gelandet, wo er nicht hingehört, erzeugst du einfach einen neuen. Und wenn sich jemand in die falsche Klasse verirrt hat, entfernst du die Person wieder. Dabei wird auch ihr Lernstand in dieser Klasse gelöscht.
Was Schülerinnen und Schüler bekommen
Alle Lernenden sehen ihre Klassen auf einer einzigen Seite, ganz oben das, was noch zu erledigen ist. Bei Karteikarten wird der Lernstand auf dem Gerät gespeichert, und schwierige Karten kommen früher wieder dran. Hat die Lehrkraft den Classroom-Plan, landet dieser Lernstand zusätzlich im Konto der Schülerin oder des Schülers: Wer im Computerraum anfängt, macht abends auf dem Handy genau dort weiter.
Moderationskarten öffnen sich in einem aufgeräumten Übungsmodus: eine große Karte nach der anderen, Schaltflächen für vor und zurück, die sich gut antippen lassen, Wischen auf dem Handy und ein einfacher Timer, um die vorgegebene Redezeit einzuhalten. Es gibt nichts zu installieren und keine Bearbeitungswerkzeuge, die ablenken.
Sehen, wer gelernt hat
Für jedes Kartenset bekommst du zwei Zahlen: wie viele Lernende es geöffnet und wie viele damit gearbeitet haben. Klappst du das Set auf, siehst du pro Person eine Zeile mit dem Datum des ersten Öffnens, der letzten Lerneinheit, der Zahl der Lerneinheiten und dem Ergebnis der letzten Runde mit Karten, Lernen oder Test. So merkst du früh, wer vor der Arbeit noch einen kleinen Anstoß braucht, ohne dass aus dem Wiederholen eine Überwachung wird. Welche Antworten jemand eintippt, erfährst du bewusst nicht.
Referate, GFS und Präsentationsprüfung
Freies Sprechen gehört inzwischen in fast jedem Fach dazu, von der Buchvorstellung in der Grundschule bis zur Präsentationsprüfung im Abitur. Viele Jugendliche schreiben trotzdem ihren ganzen Text aus und lesen ihn dann mit gesenktem Kopf vor. Es hilft enorm, einmal zu zeigen, wie gute Moderationskarten aussehen: ein Stichwort pro Gedanke, nummerierte Karten, große Schrift und Regieanweisungen wie [PAUSE] oder [BLICK INS PUBLIKUM].
- Referate. Jede Gruppe erstellt ihre Karten im Editor, druckt sie aus und übt laut. Die Anleitung Referat halten gibt eine Methode an die Hand, die vom Thema bis zum Schlusssatz führt.
- GFS und Präsentationen mit Note. Bei einer gleichwertigen Feststellung von Schülerleistungen oder einer benoteten Präsentation zeigst du vorab ein Musterset am Whiteboard. Danach baut jede Schülerin und jeder Schüler das eigene. Die Seite zum freien Sprechen erklärt, wie man von der Karte aufschaut, statt abzulesen.
- Präsentationsprüfung und mündliches Abitur. In der Oberstufe üben die Lernenden ihren Vortrag mit dem Timer, Karte für Karte, bis die Zeit passt. Für dich als Fachlehrkraft ist das ein einfacher Weg, die Gliederung vorher zu prüfen. Die Seite zur mündlichen Prüfung hilft beim Aufbau und beim Umgang mit Rückfragen.
Ideen für deinen Unterricht
- Wiederholen vor der Klassenarbeit. Ein Set Karteikarten mit den Begriffen der Einheit, eine Woche vorher geteilt. Am Tag davor siehst du, wer es noch nicht geöffnet hat, und kannst gezielt daran erinnern.
- Vokabeln lernen. Ein kurzes Set pro Lektion, vorne das deutsche Wort, hinten das englische, französische oder lateinische mit einem Beispielsatz. Das klappt besonders gut mit dem Modus Zuordnen und mit der verteilten Wiederholung, die schwierige Wörter öfter zeigt. Wer lieber mit einer klassischen Lernkartei arbeitet, findet dort das Prinzip mit den Fächern erklärt.
- Gedruckte Kartensätze. Druck mehrere Karten pro A4-Blatt, schneide sie aus und verteil sie, zum Beispiel im Format A6. Praktisch für Gruppenarbeit, ein Stationenlernen oder einen Raum ohne Tablets.
- Fertige Vorlagen. Starte mit einer Vorlage statt mit einer leeren Seite und pass sie an deine Unterrichtsreihe an.
Datenschutz und minderjährige Lernende
In deinen Klassen sitzen oft Minderjährige. Deshalb sind die Klassen so gebaut, dass sie so wenig wie möglich erfassen, ganz im Sinne der DSGVO. Der Beitritt zu einer Klasse verlangt keine zusätzlichen persönlichen Daten. Als Lehrkraft siehst du den Vornamen und den Anfangsbuchstaben des Nachnamens, aber nie die E-Mail-Adresse. Pro Kartenset speichern wir nur Daten, Zähler und das letzte Ergebnis, nicht die Antworten, die jemand eintippt. Auf den Klassenseiten gibt es keine Werbung, und wer Mitglied einer Klasse ist, ob kostenlos oder bezahlt, sieht nirgendwo auf der Website Werbung.
Ein Konto brauchen Lernende trotzdem, denn nur so weiß die Klasse, wer wer ist. Wenn deine Schule, dein Schulträger oder dein Bundesland Regeln für Schülerkonten bei Online-Diensten hat, prüf sie, bevor du startest. Lernende können die Klasse jederzeit selbst verlassen.
Kostenlose Klasse und Classroom-Plan
Jede Lehrkraft kann eine kostenlose Klasse mit bis zu 5 Lernenden und 3 geteilten Kartensets anlegen. Das reicht, um es mit einer kleinen Gruppe, einer AG oder der Nachhilfe auszuprobieren und zu sehen, ob deine Lernenden es wirklich nutzen.
Der Classroom-Plan kostet 79 $ USD pro Jahr und umfasst bis zu 10 Klassen und insgesamt 40 Lernende. Wer in mehreren deiner Klassen ist, zählt nur einmal. Gold für dich ist inklusive: Du speicherst alle deine Kartensets, nutzt die KI-Werkzeuge zum Vorbereiten, exportierst vollständige PDFs und arbeitest ohne Werbung. Deine Lernenden bekommen die Synchronisierung ihrer Karteikarten, solange sie in deinen Klassen sind. Du kannst jederzeit kündigen, und deine Klassen bleiben bestehen. Alle Einzelheiten stehen auf der Seite Preise.
