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EasyPalmCards

Karteikarten

Karteikarten erstellen und lernen, am Bildschirm oder auf Papier

Vorne die Frage, hinten die Antwort. Tipp deine Notizen ein oder füge sie ein, dann lernst du mit verteilter Wiederholung oder druckst deine Karteikarten beidseitig auf A4 und steckst sie in die Tasche.

  • Kostenlos, ohne Anmeldung
  • Import aus Anki, Quizlet und CSV
  • Beidseitiger Druck, passgenau

Wer seine Mitschrift dreimal durchliest, hat das Gefühl, den Stoff zu können. In der Klausur sieht es dann oft anders aus: Dort musst du das Wissen selbst abrufen, ohne Heft vor der Nase. Genau dafür gibt es Karteikarten. Mit EasyPalmCards erstellst du deine Karteikarten online aus deinen Notizen, lernst sie am Handy oder am Laptop und kannst sie auch ausdrucken, um ganz klassisch mit dem Stapel in der Hand zu lernen.

Was sind Karteikarten?

Eine Karteikarte, oft auch Lernkarte genannt, hat auf der Vorderseite eine Frage und auf der Rückseite die Antwort. Du liest die Vorderseite, suchst die Antwort in deinem Kopf und drehst die Karte dann zur Kontrolle um. Diese kleine Anstrengung beim Erinnern nennt die Lernforschung aktives Abrufen. Sie unterscheidet Karteikarten vom bloßen Durchlesen: Du wartest nicht darauf, die richtige Antwort wiederzuerkennen, du bringst sie selbst hervor.

Karteikarten passen zu allem, was im Gedächtnis bleiben soll: Vokabeln in Englisch, Französisch oder Latein, Jahreszahlen in Geschichte, Formeln in Physik und Chemie, Fachbegriffe in Biologie, Paragrafen im Jurastudium oder Knochen und Muskeln in der Medizin. Wenn du ein ganzes System aus Fächern und Wiederholungsstufen aufbauen willst, lies unseren Ratgeber zur Lernkartei, der diese Seite gut ergänzt.

Karteikarten in 5 Schritten erstellen

  1. Öffne den Editor Leg ein leeres Kartenset an und wechsle in den Karteikarten-Modus. Jede Karte bekommt eine Vorderseite und eine Rückseite.
  2. Tippen, einfügen oder importieren Schreib deine Fragen und Antworten, füge Notizen aus Word, Google Docs oder einem PDF ein oder importiere eine Datei aus Quizlet, als CSV oder aus Anki.
  3. Lies jede Karte gegen Kürze zu lange Antworten. Eine Karte, die du nicht auf einen Blick verstehst, teilst du besser in zwei.
  4. Lerne Dreh die Karten eine nach der anderen um oder teste dich mit den Modi Lernen, Test und Zuordnen.
  5. Drucke, wenn du magst Beidseitig oder zum Falten, auf A4 oder US-Letter, immer mit 100 Prozent Skalierung.

Alles läuft im Browser, ohne Installation. Auf dem Handy siehst du immer eine Karte: Wisch nach rechts für „Weiß ich“ und nach links für „Nochmal“. Praktisch in der Bahn, in der Mittagspause oder in der Freistunde vor der Klausur.

Was eine gute Karteikarte ausmacht

  • Eine Information pro Karte. Stehen vier Punkte in der Antwort, merkst du dir den ersten und vergisst den Rest. Mach lieber vier Karten daraus.
  • Eine echte Frage. „Welche drei Funktionen hat Geld?“ zwingt dich zum Nachdenken. Eine bloße Überschrift wie „Geld“ erinnert dich nur vage an das Thema.
  • Eine kurze Antwort. Ein Wort, eine Zahl, eine Formel oder ein Satz. Ausführliche Erklärungen bleiben im Heft oder im Skript.
  • Deine eigenen Worte. Wer eine Definition umformuliert, hat schon angefangen, sie zu lernen.
  • Ein Beispiel, wenn es hilft. Bei Vokabeln prägt sich ein kurzer Beispielsatz viel besser ein als eine reine Übersetzung. Bei Latein oder Französisch lohnt es sich, auch den Artikel oder die Stammformen mit auf die Karte zu schreiben.
Beispiel für eine Karteikarte

Vorderseite: Welches Zellorganell liefert den größten Teil der Energie einer Zelle?

Rückseite: Das Mitochondrium, durch die Zellatmung.

Am Bildschirm lernen: vier Arten, dich zu testen

  • Wiederholen zeigt dir eine Karte auf einmal. Die Wiederholung für heute zeigt nur die Karten, die heute fällig sind.
  • Lernen fragt dich in kleinen Runden ab, zuerst als Multiple Choice und dann mit getippter Antwort. Die Karten, die du nicht wusstest, kannst du danach noch einmal üben.
  • Test stellt aus deinen eigenen Karten einen Test zusammen und zeigt dir am Ende dein Ergebnis.
  • Zuordnen ist ein kleines Spiel gegen die Uhr: Ordne jeden Begriff so schnell wie möglich der passenden Antwort zu. Deine Bestzeit wird auf deinem Gerät gespeichert.

Alle Lernmodi sind kostenlos und zeigen keine Werbung, damit dich beim Lernen nichts ablenkt. Sie funktionieren auf dem Handy genauso wie am Computer.

Verteilte Wiederholung

Die Idee ist einfach: Du wiederholst eine Karte kurz bevor du sie vergessen würdest. Beantwortest du sie richtig, rückt die nächste Wiederholung weiter nach hinten, erst auf den nächsten Tag, dann einige Tage später und dann in immer größeren Abständen. Liegst du falsch, kommt die Karte schnell wieder. EasyPalmCards nutzt dafür den SM-2-Algorithmus, auf dem auch Anki ursprünglich aufbaut, und wählt jeden Tag die Karten aus, die fällig sind. Das Prinzip kennst du vielleicht vom klassischen Karteikasten mit mehreren Fächern, nur dass hier der Computer für dich sortiert.

Gerade vor dem Abitur oder in der Klausurenphase im Semester hilft das: Statt am Abend vorher alles in den Kopf zu pressen, lernst du über Wochen jeden Tag ein bisschen, und dein Stapel mit den heute fälligen Karten bleibt überschaubar. Eine tägliche Lernserie zeigt dir, wie viele Tage am Stück du schon dabei bist.

Im kostenlosen Tarif wird dein Fortschritt auf dem Gerät gespeichert, das du benutzt. Mit Gold wird er auf all deinen Geräten synchronisiert. Alle Tarife (monatlich, jährlich, jährlich für Schüler und Studierende, 7-Tage- oder 30-Tage-Pass und eine kostenlose Testphase) findest du auf der Seite Preise.

Karteikarten zum Ausdrucken

Manche lernen besser mit Papier in der Hand. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Beim beidseitigen Druck landen die Antworten auf der Rückseite des Blattes, genau hinter ihren Fragen: Stell beidseitigen Druck ein, Wenden an der langen Kante, Skalierung 100 Prozent. Bei Zum Falten stehen Frage und Antwort nebeneinander. Du schneidest den Streifen aus und faltest ihn in der Mitte. Das klappt mit jedem Drucker, auch mit einem, der nur einseitig druckt. Ein bisschen Klebestift hält die Hälften zusammen.

Das Standardformat ist A4 (US-Letter gibt es für andere Länder). Mehrere Karten passen auf ein Blatt, sodass du nach dem Zuschneiden Karten in ähnlicher Größe wie die klassischen A6- oder A7-Karten aus dem Schreibwarenladen hast. Damit sie länger halten, nimm etwas dickeres Papier. Drucken aus dem Browser ist kostenlos, der vollständige PDF-Export gehört zu Gold.

Tipp für Papierkarten: Mach beim Lernen drei Stapel, „kann ich“, „fast“ und „noch nicht“, und verbring die meiste Zeit mit dem letzten.

Anki, Quizlet und CSV

Deine Karten gibt es schon woanders? Dann musst du nichts neu abtippen. Füge den aus Quizlet exportierten Text ein, lade eine CSV-Datei hoch (eine Spalte für die Vorderseite, eine für die Rückseite) oder importiere eine Textdatei, die du aus Anki exportiert hast. Umgekehrt kannst du deine Karteikarten als CSV oder in einem Format für Anki exportieren. Wenn du mit Anki gern langfristig wiederholst und deine Karten nur sauber ausdrucken willst, ergänzen sich beide Programme gut.

Und die KI?

Du kannst die KI als Karteikarten-Generator nutzen: Sie schlägt aus deinen Notizen einen ersten Entwurf mit Fragen und Antworten vor. Das ist freiwillig, und wir empfehlen dir, jede Karte zu prüfen und in eigene Worte zu fassen, denn schon beim Schreiben fängt das Lernen an. Lehrkräfte können auch ein Kartenset für die ganze Klasse vorbereiten und über eine Klasse verteilen, mehr dazu auf der Seite für Lehrkräfte. Und wenn deine nächste Prüfung mündlich statt schriftlich ist, verteilt der Generator für Moderationskarten deinen Text auf Karten, die du beim Vortrag in der Hand hältst.

Häufige Fragen

Sind die Karteikarten wirklich kostenlos?

Ja. Karteikarten erstellen, mit Lernen, Test und Zuordnen üben, die verteilte Wiederholung nutzen und aus dem Browser drucken kostet nichts, und du brauchst nicht einmal ein Konto. Gold ergänzt die Online-Bibliothek, Links zum Teilen, den vollständigen PDF-Export und die Synchronisierung deines Lernfortschritts.

Ersetzt EasyPalmCards Anki?

Das ist nicht das Ziel. Anki ist ein sehr umfangreiches Programm, und viele lernen gern damit. EasyPalmCards ist einfacher: Alles läuft im Browser, der beidseitige Druck ist von Anfang an eingeplant, und die Lernmodi sind sofort startklar. Du kannst eine Textdatei aus Anki importieren und deine Karten in einem Format exportieren, das Anki lesen kann.

Wie drucke ich Karteikarten beidseitig?

Wähle im Karteikarten-Modus den beidseitigen Druck. Stell im Druckdialog beidseitig mit Wenden an der langen Kante ein und lass die Skalierung auf 100 Prozent. Druckt dein Drucker nur einseitig, nimm „Zum Falten“: Frage und Antwort stehen dann nebeneinander.

Wo wird mein Lernfortschritt gespeichert?

Im kostenlosen Tarif bleibt er auf dem Gerät, auf dem du lernst. Mit Gold wird der Fortschritt gespeicherter Kartensets mit deinem Konto synchronisiert: Du fängst am Laptop an und machst am Handy weiter.

Muss ich KI benutzen?

Nein, das ist freiwillig. Du kannst alles selbst schreiben. Wenn du möchtest, schlägt die KI aus deinen Notizen einen ersten Entwurf mit Fragen und Antworten vor, den du danach überarbeitest. 3 KI-Aktionen im Monat mit Free; bis zu 300 im Monat mit Gold.

Gibt es beim Lernen Werbung?

Nein. In keinem Lernmodus wird Werbung angezeigt, auch nicht im kostenlosen Tarif.

Dein Lernstoff, noch heute als Karteikarten

Schreib oder importiere deine Fragen und Antworten, teste dich mit den Lernmodi und drucke einen Bogen, wenn du lieber mit Papier lernst. Kein Konto nötig.

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